Physikalische Medizin - was ist das?

Definition von physikalischer Medizin:

Die physikalische Therapie fasst medizinische Behandlungsformen zusammen, die natürliche Reaktionen auf äußere Reizsetzungen (z.B. Laser, Magnetfeld, rhythmische Frequenzen) nutzen (griech:: physis= Natur). Die Bezeichnung für diese Therapieformen ist verwandt mit dem Begriff Physiologie = der Lehre von den natürlichen Körperfunktionen.

Wirkung und Wirksamkeit der Physikalischen Therapie lassen sich mit dem Reiz-Reaktions-Prinzip, den physiologischen Reaktionen des Körpers auf äußere Reize, erklären. Dabei werden folgende Reaktionsformen auf die Reizsetzung unterschieden:

  • direkte Wirkung (z.B. Erwärmung)
  • Gegenregulation/Adaption (z.B. Verminderung der Schmerzen)
  • langfristige Anpassung/Konditionierung (z.B. Heilungsförderung, Stoffwechselsteigerung, Kräftigung der Muskulatur)

Der Körper reagiert auf passive Maßnahmen im Sinne des Reiz-Reaktions-Prinzips.

Indikationen sind z.B. Schmerzen, Funktionseinschränkungen und Stoffwechseloptimierung. Man hilft dem Körper, sich selbst zu helfen um den physiologischen (=natürlichen Soll-) Zustand wiederherzustellen.

 

Behandlungsformen der physikalischen Therapie sind u.a.:

  • Matrix-Rhythmus Therapie
  • Soft-Laser-Therapie
  • Magnetfeldtherapie
  • Therapeutischer Ultraschall u.v.m.

 

 

 

 

Matrix-Rhythmus-Therapie  (nach Dr. med. G. Randoll)

Was ist Matrix-Rhythmus-Therapie?

Um es sich besser vorstellen zu können, beschreibe ich es bildlich:

Die Zellen im Körper „schwimmen“ sozusagen in ihrer extrazellularen Flüssigkeit = der Matrix (= die Substanz zwischen den Zellen – u.a. Wasser, Elektrolyte…) die sie umgibt.

An der Universität Erlangen wurde erforscht, welcher Unterschied zwischen krankhaftem Gewebe und ihre Zellen gegenüber gesundem Gewebe / Zellen besteht. Hierbei wurde festgestellt, dass Zellen sich in ihrer Matrix immer in einer bestimmten Frequenz „bewegen“ – sie schwingen in einem festgelegten Rhythmus. Krankhaftes Gewebe verliert langsam diese Schwingung und „bleibt tot stehen“. Im pathologischen Zustand „schlafen“ alle wichtigen Stoffwechselvorgänge der Zellen ein. Dies erschwert eine Regeneration oder macht sie ggf. unmöglich.

In der Matrix-Rhythmus-Therapie kehrt man dieses Prinzip um und bringt Schwingungen im Bereich der natürlichen Frequenzen über ein physikalisches Gerät wieder in den Körper ein, so dass die Zellen wieder ihren „Rhythmus finden“ und regenerieren können.

Weitere Details hierzu finden Sie unter http://www.marhythe-systems.de (siehe auch Links).

 

 

 

Hier auch ein ganz tolles Fallbeispiel einer Kollegin:

https://youtu.be/N28iXKl8GLQ

 

Magnetfeldtherapie

Was ist Magnetfeldtherapie?

Die Magnetfeldtherapie ist eine alternativ naturheilkundliche Behandlungsmethode, bei welcher nur die invasive Therapieform (Elektro-Osteo-Stimulation) wissenschaftlich zu 100% belegt ist. Bei der Elektro-Osteo-Stimulation werden (bei Frakturen) Spulen mittels einer Elektrode im Rahmen einer OP direkt an den Knochen angebracht. Durch Strom wird ein Magnetfeld über die Spule erzeugt und der Knochen wird stimuliert. Dieses Verfahren ist gesetzlich anerkannt und wird beim Menschen von den Krankenkassen anerkannt.

Bei Tieren wenden wir die nicht-invasive Therapieform (über Decken) an. Und auch hier zeigen die Erfahrungen und Therapieerfolge, dass die Magnetfeldtherapie wirkt.

Hintergrund der Magnetfeldtherapie:

Der Körper kann ohne elektrische Ströme, die er sogar selbst produziert, nicht existieren. Bewegt sich ein Organismus durch ein Magnetfeld, so werden in seinem Inneren elektrische Felder induziert. Im Bereich der Zellmembran beim Elektrolyttransport und beim Ionen-Transport im Lymph- oder Blutbahnsystem fliesst physiologisch immer ein Strom. In gesunden Zellen misst man im Durchschnitt eine Spannung von 90 MegaVolt. Bei kranken Zellen sinkt die Zellspannung deutlich ab. Ebenso hat jedes Organ eine charakteristische Spannung und eine Schwingung in einer bestimmten Frequenz. Kranke Organe zeigen ein geändertes, oft erstarrtes Schwingungsverhalten, was eine Störung aller stoffwechselabhängigen Prozesse im Körper zur Folge hat.

Funktionsweise der Magnetfeldtherapie:

Magnetfelder lassen sich künstlich erzeugen mit Hilfe von Strom. Es werden elektrischen Schwingungen auf den Patienten mittels einer Decke übertragen.

Die bewegte Ladung des Stroms erzeugt ein magnetisches Feld.

Bei der Magnetfeld-Therapie werden elektrische Felder erzeugt, die den Körper vollständig durchdringen, d.h. dass das Kraftfeld auch die Zellen im Inneren erreicht. Es wird auf die elektrische Ladung eingewirkt und so ruhende  (kranke) Ladungen im Körper wieder in Takt gebracht und ihre eigenen Schwingungen in Bewegung gesetzt.

Laser-Therapie

Was bedeuted das Wort Laser überhaupt?

LASER = Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation  -  was übersetzt so viel bedeutet wie: Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlung.

In der Physiotherapie spricht man auch oft von der Verwendung eines Soft-Lasers. Im Bereich der medizinischen Laser gibt es verschiedene Laser:

Zum einen die starken Laser, die aufgrund ihrer starken Wärmeentwicklung in der Chirurgie verwendet werden können, um Gewebe zu schneiden, zu koagulieren und wegzubrennen oder auch, um Tatoos zu entfernen, zur Dauerhaarentfernung u.v.m.

Und zum anderen die schwächeren Laser, die zur Stimulierung der Zellfunktionen verwendet werden. Daher Softlaser genannt (weil sie nicht so stark sind, dass sie schneiden und somit „zerstören“, sondern ihre Intensität schwächer ist und somit nur intensiv stimuliert).

Bei diesen Softlasern baut die biologische Wirkung auf die photochemische Reaktion der Zellen auf.

Wie funktioniert Lasertherapie?

Der Laser aktiviert aufgrund seines gebündelten Lichts einer bestimmten Wellenlänge sogenannte „Antennenpigmente“ in der Atmungskette der Mitochondrien. Mitochondrien sind wiederum die Zellkraftwerke. Somit werden Laserphotonen – also die Lichtenergie – direkt in Zellenergie umgewandelt.

Kranke Zellen haben einen erhöhten Bedarf an Energie, welcher durch Lasertherapie wieder zur Verfügung gestellt werden kann.

Energie-Amplitude einer gesunden Zelle: 

Wenn eine Zelle krank ist, dann ist die Energie-Amplitude entweder zu gering oder zu hoch:

Der Laser stimuliert die kranken Zellen und veranlasst diese, eine normale Amplitude zu wiederherzustellen. Dann läuft der „Rhythmus“ der Zellen wieder normal und alles kann sich regenerieren. 

Mittlerweile sind folgende Effekte der Softlaser-Therapie wissenschaftlich belegt:

  • Neubildung von Blutgefäßen und somit
  • Steigerung der Durchblutung
  • Steigerung der Enzym-Produktion
  • Steigerung des Lymphabflusses
  • Steigerung der Faserproduktion im Bindegewebe (kollagene Fasern u.a. für Sehnen und Knochen)
  • Steigerung der Eiweißproduktion
  • Stabileres Wundgewebe
  • Steigerung der Energie-Produktion der Zellen (ATP = Adenosintriphosphat) um 150%

 

Indikationen für eine Lasertherapie sind u.a.:

  • Wundheilungsproblematiken / infizierte Wunden und Hautprobleme sowie Narbenentstörung
  • Sehnen- und Bänderschäden
  • Muskelverletzungen und Muskelschwund
  • Arthrose, Spat und Gelenkentzündungen / Gelenkschmerzen
  • Bandscheibenvorfälle, Cauda Equina, HWS-Syndrom
  • Lähmungen, Nervenentzündungen
  • Akupunktur u.v.m.

Ultraschalltherapie

 

Die Ultraschalltherapie - therapeutischer Ultraschall - wird aufgrund ihrer vielschichtigen Wirkungen der Mechanothermotherapie zugeordnet.
Je nach Therapieparameter (Behandlungsfrequenz, Schallart, Dosis, Behandlungsdauer und -turnus) steht bei der Ultraschallbehandlung eine thermische Wirkung (Wärmeentwicklung an reflektierenden Grenzschichten des Gewebes, z.B. Knochen, Gelenke) oder eine Mikromassage im behandelten Gewebesegment im Vordergrund. Mit wasserdichten Behandlungsköpfen aus biokompatiblen Titan ist auch eine subaquale (unter Wasser) Behandlung möglich.
Die Wirkungen der Ultraschalltherapie können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Hyperämisierung (verstärkte Durchblutung)
  • Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen (Microzirkulation, Diffusionsvorgänge)
  • Erhöhung der Dehnbarkeit von Bindegewebsstrukturen (Kollagenfasern)
  • Schmerzlinderung
  • Muskuläre Detonisierung (Entspannung) und Spasmuslösung
  • Beschleunigung von Heilungsprozessen
  • Stimulierung der Frakturheilung


Da Ultraschall von Luft reflektiert wird, verwendet man zur optimalen Übertragung der Schallwellen vom Ultraschallkopf zum Gewebe ein Koppelungsmittel (Ultraschall-Gel) oder beschallt unter Wasser (subaqual).

 

Der therapeutische Ultraschall wird z.B. gerne eingesetzt bei Sehnen- und Bänderschäden oder auch bei Hufrolle-Befunden.

 

 

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